Presseinformation 21/2016

Winnie Seifert und David Morgenstern erhalten Hegenbarth-Stipendium 2016

Aktuelle Arbeiten von Winnie Seifert in der Villa Eschebach

Dresden. David Morgenstern und Winnie Seifert bekommen das Hegenbarth-Stipendium der Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden 2016.

Hiermit werden hervorragende künstlerische Leistungen innerhalb des Meisterschüler-studiums gefördert. Neben der finanziellen Unterstützung stellen die Hegenbarth-Stipendiaten mit Ende der Förderung in der Städtischen Galerie in Dresden aus.

Aktuelle Arbeiten der Preisträgerin in der Villa Eschebach

Neben Arbeiten der aktuellen Preisträgerin Winnie Seifert sind auch Arbeiten der vorjährigen Preisträgerin, Marie Athenstaedt zu sehen. Gemeinsam mit vier anderen Künstler stellen sie unter dem Titel „UPTURN“ aktuelle Arbeiten aus.

Marie Athenstaedt, die die Rezipient_innen angesichts ihrer farbintensiven Malereien und präzisen Naturstudien einlädt, über Zusammenhänge zwischen Mikro-und Makrostrukturen zu reflektieren, aber auch in kosmische Sphären einzutauchen;

Kristina Berndt mit rätselhaften Fotografien und Videoinstallationen über Melancholie, Sehnsucht, Abgeschiedenheit, Orientierungslosigkeit oder (Sinn)Suche, die wie Zuspitzungen ad absurdum geführter Lebenswirklichkeiten erscheinen;

Sara Hoppe, die die klassischen bildhauerischen Prinzipien von Auftragen und Abnehmen auf  Malerei anwendet, wenn sie Leinwände mit der Schleifmaschine bearbeitet und dabei auch die Kontrolle über das Endergebnis ein Stück weit aus den Händen gibt;

Max Kowalewski, mit anarchistisch-romantischen Maschinen mit Suchtgefahr;

Johanna Rüggen, die ihre Sujets aus der Beobachtung (spieß)bürgerlicher Lebensformen und ihrer inhärenten Bildmedien generiert und sich an Familienfotografie und Postkartenmotiven entlangarbeitet; und

Winnie Seifert, die sich in ihren großformatigen Ölbildern und jüngeren Aquarellmalereien unbeirrbar mit ungegenständlicher Malerei auseinandersetzt und dabei expressive Geste mit eigensinnigem Farbmaterial versöhnt.

Die Ausstellung läuft bis zum 2. Dezember 2016.

Dresdner Volksbank Raiffeisenbank (Villa Eschebach)

Georgenstraße 6, 01097 Dresden