Presseinformation 08/2016

Seit 25 Jahren!

Fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Dresdner Geschichtsverein und Dresdner Volksbank Raiffeisenbank

Vorstellung des 125. Heftes

Dresden. Die „Verträge“ zur Zusammenarbeit wurden auf der Wiederbegründungsveranstaltung des Dresdner Geschichtsvereins 1991 per Handschlag besiegelt; nach 25 Jahren halten sie immer noch.

„Seit 25 Jahren unterstützen wir den Geschichtsverein bei der Herausgabe der "Dresdner Hefte". In dieser Zeit wurden rund 125.000 Euro als Spenden- und Sponsoringmittel bereitgestellt“, so Thomas Müller, Vorstandssprecher der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank.

Die Zusammenarbeit beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Übergabe von Spenden. Die Bank hat den Geschichtsverein bei der Herausgabe der einbändigen "Geschichte der Stadt Dresden" unterstützt. Mitglieder des Vereins sind in loser Folge zu Gast bei den bekannten Ausstellungen in der Villa Eschebach am Albertplatz, in der Künstler und Kurator durch die Ausstellung führen. Ein Heft zur Genossenschaftsgeschichte Dresdens wurde angeregt und neben der normalen Ausgabe zusätzlich in einem Sonderdruck für die Mitglieder der Bank bereitgestellt. Der Pressesprecher Dieter Hoefer arbeitet als Schatzmeister seit Jahren im Vorstand des Vereins mit.

Thomas Müller: „Ein besonderer Höhepunkt in unserer Zusammenarbeit war der vom Vorsitzenden des Vereins, Prof. Dr. Matthias Herrmann, gehaltene Vortrag im „Richard-Wagner-Jahr“, vor über 1.000 unserer Mitglieder. Prof.  Herrmann, bestätigte die gute Zusammenarbeit: „Mit unserer Arbeit zielen wir auf Heimatverbundenheit und ein differenziertes und tabufreies Geschichtsbild. Da ist es wichtig, einen verlässlichen Partner an unserer Seite zu wissen, der ebenso wie wir hier in der Region verankert ist.“

Neben den 25 Jahren wurde auch ein kleines Jubiläum der Dresdner Hefte gefeiert: Heft Nummer 125 ist seit kurzem auf dem Markt und stellt Freital in den Mittelpunkt

Dresdner Hefte 125:  Freital - eine Industriestadt im Wandel

Wer heute den Namen Freital hört, hat vermutlich zwei Assoziationen: Industrienest und rechte Randale. Wer aber wissen möchte, was die Stadt heute wirklich ist, muss eine Ahnung von dem haben, was Freital einmal war. Das neue Dresdner Heft versucht diesem Zusammenhang nachzugehen. Wie war die Stadt, die 1921 erst gegründet wurde, einst beschaffen – in jener Anfangszeit der Weimarer Republik, als die SPD auch mit Stadtentwürfen ihre Gesellschaftsutopien umzusetzen suchte? Über NS-Zeit und DDR (einschließlich der Geschichte der Wismut) führte dann der Weg der ‚künstlichen Stadt‘ zum Arbeitsplatzverlust der 1990er Jahre und einen langsamen Umbau in eine durchgrünte und inzwischen durchaus lebenswerte Kommune mit einer verunsicherten Bürgerschaft.

Das ist aber nur eine der Entwicklungslinien. Eine andere beginnt um 1500 mit dem ersten Stein- kohleabbau im Döhlener Becken und führt über die Eisenwerke zum modernen, noch heute hochinnovativen Edelstahlwerk. Zuvor war der Plauensche Grund mit seiner Weißeritz ein bevorzugter Ausflugsort der Dresdner und Lieblingsmotiv der Romantiker. Heute ist diese „Spur der Bilder“ auf Schloss Burgk und seiner bemerkenswerten Sammlung zu bewundern.

„Dresdner Hefte“  erscheinen vierteljährig, Hg. Dresdner Geschichtsverein, zwischen 80 und 110 Seiten, je Ausgabe 5 Euro, Infos unter www.dresdner-hefte.de