Presseinformation 07/2016

Kooperationsvertrag zwischen Volksbank Bautzen und Dresdner Volksbank Raiffeisenbank unterzeichnet

Ziel ist die Verschmelzung beider Banken im Jahr 2017

Dresden/ Bautzen am 06.04.2016

Am heutigen Vormittag unterzeichneten die Vorstände der Volksbank Bautzen und der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank einen gemeinsamen Kooperationsvertrag.

Ziel dieses Vertrages ist die Verschmelzung beider Banken im Jahr 2017. Darüber, sowie über den neuen Namen Volksbank Dresden-Bautzen eG, müssen die Vertreterversammlungen beider Banken im nächsten Jahr jedoch noch die notwendigen Beschlüsse fassen.

Beide Banken reagieren damit auf die aktuellen Herausforderungen in der Branche und werden so ihren genossenschaftlichen Förderauftrag auch in Zukunft umsetzen können.

„Diese Herausforderungen sind immer auch Chancen, die wir gemeinsam nutzen wollen“, so Klaus Otmar Schneider, Vorstand der Volksbank Bautzen. „Wir werden unser Marktgebiet  gemeinsam intensiver bearbeiten, um die höheren Ansprüche an die Beratungsqualität unserer privaten und gewerblichen Kunden noch besser zu erfüllen.“

Thomas Müller, Vorstand der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank: „Die zunehmende Belastung des Tagesgeschäftes durch die Regulatorik, die langanhaltende Niedrigzinspolitik der EZB, der demografische Wandel in unserer gemeinsamen Region und die Digitalisierung von Dienstleistungen und Beratung erfordern nicht nur die ständige Qualifizierung unserer Mitarbeiter, sondern sind auch sehr kostenintensiv. Das lässt sich zusammen einfach besser bewältigen“.

Größte Genossenschaftsbank Sachsens entsteht

Beide Banken sind in etwa gleich groß. Mit der Verschmelzung werden sie über 1,7 Mrd. € Bilanzsumme ausweisen und somit zur größten Genossenschaftsbank in Sachsen.

Die zukünftige Bank hat über 130.000 Kunden und über 40.000 Mitglieder. Derzeit arbeiten bei beiden Banken 372 Mitarbeiter; Entlassungen im Rahmen der Verschmelzung sind nicht vorgesehen.

Keine Schließung von Filialen

Im Filialbereich beider Banken gibt es keine Überschneidungen, Schließungen wird es deshalb bei den insgesamt 33 Filialen und 15 SB-Stellen nicht geben. Klaus Otmar Schneider: „Neben unseren Filialen werden wir, unter dem Stichwort Omnikanal, unsere Vertriebskanäle ausbauen und den Kunden noch mehr elektronische Zugangswege anbieten.“

„Auch auf regionale Trends und Entwicklungen können wir gemeinsam besser und schneller reagieren. Finanzierungen im privaten und gewerblichen Bereich sollen ausgebaut werden“, so abschließend Thomas Müller.

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