Presseinformation 02/2016

"Konkret - Abstrakt“ - Arbeiten aus zwei Jahrzehnten

Die 82. Ausstellung „Kunst in der Villa Eschebach“ zeigt aktuelle Arbeiten des Dresdner Künstlers Gerd Küchler

Dresden.

„Gerd Küchler hat sich als einer der jüngeren Vertreter konstruktiv-konkreter Kunst mittlerweile durchgesetzt. Am Beginn standen Werke, in denen er – ähnlich wie einst Hermann Glöckner -  aus dem Sichtbaren in Landschaft, Architektur und Natur die geometrische Substanz herausfilterte. Später verselbständigten sich die gewonnenen Formen und Farben zu konstituierenden Faktoren seines Schaffens.

Diese wie auch künstlerische Bezüge – Küchler nennt verschiedentlich außer Glöckner auch Mondrian, Scully oder Richter -, ebenso Atmosphärisches sowie aus Beobachtungen oder einem musikalischen Erlebnis, etwa Bachs Goldbergvariationen, gewonnene Inspirationen werden zum Thema (Gleichwohl unternimmt der Künstler verschiedentlich auch erdende „Ausflüge“ ins Naturstudium).“                                                                                                                                                                               Dr. Ingrid Koch

Die Ausstellungseröffnung der mittlerweile 82. Ausstellung erfolgt am 26. Januar 2016, 19.00 Uhr.

Die Laudatio spricht die Kunstwissenschaftlerin und Journalistin Dr. Ingrid Koch.

Die musikalische Umrahmung gestalten die in Afghanistan geborenen und in Dresden lebenden Künstler Mojib Majidi (Harmonium und Gesang) und Naser Sultani. Sultani spielt  die Tabla, ein traditionelles Schlaginstrument der nordindischen Musik.

Die Ausstellung ist vom 27. Januar bis 8. April 2016 geöffnet.