Presseinformation 05/2017

Fritz Winkler – Die Wiederentdeckung eines sächsischen Expressionisten

Im Rahmen der 87. Ausstellung „Kunst in der Villa Eschebach“ sind Arbeiten des Dresdners Fritz Winkler (1894-1964) zu sehen

 

Dresden. „Von der Natur darf man nie los wollen, das Wesentliche muß man suchen, auf dem kürzesten und einfachsten Wege, daß es uns selten gelingt, ist der Beweis dafür, daß es das einzig Richtige ist.“

Diese Worte schrieb der Dresdner Maler Fritz Winkler am 8. April 1947 und sie können ohne Zweifel als Credo für das gesamte Werk stehen. Winkler hat sich Zeit seines Lebens der Natur zugewandt. Die Landschaft, egal ob die Hochalpen mit ihren eisbedeckten Gipfeln, die deutschen Mittelgebirge oder die sandbedeckten Strände an Ost- und Nordsee. Aber auch die diese Landschaftsräume besiedelten Tiere waren für den Künstler zeitlebens bevorzugte Motive.

Als freier Künstler stand Winkler im „Schmelztiegel“ unterschiedlichster Strömungen im Dresden der zwanziger Jahre. Dix, Felixmüller, Fraaß oder Griebel – alle waren sie auf der Suche, entwickelten ihr eigenes Werk. Einflüsse wurden aufgenommen und wieder verworfen

Mit Fritz Winkler zeigt die Dresdner Volksbank Raiffeisenbank, ihrer langjährigen Tradition folgend, einen weiteren bedeutenden Vertreter der klassischen Moderne in der Dresdner Kunst des 20. Jahrhunderts.“  Rolf Günther

Gezeigt werden Ölarbeiten und Aquarelle, die alle aus dem Sammlungsbestand der Städtischen Sammlungen Freital stammen.

Wir laden zur Ausstellungseröffnung ein.

Dienstag, 11. April 2017, 19.00 Uhr
Villa Eschebach, Georgenstraße 6, 01097 Dresden

Die einführenden Worte spricht Rolf Günther, Direktor der Städtischen Sammlungen Freital auf Schloß Burgk.

Die musikalische Umrahmung übernimmt Martin Reinelt (Gitarre), Dresden.

Die Ausstellung läuft bis zum 23. Juni 2017.